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Es bleibt dabei: Zeulenroda kann einfach gegen Niederpöllnitz nicht, oder nur seltenst, gewinnen. Und es bleibt auch dabei: Wenn schon verlieren, dann bitteschön, leiten wir die Niederlage aber schon selber ein. Das war im Hinspiel so, als man bereits 2:0 führte und ein Eigentor von Mehlow Motor auf die Verliererstraße bugsierte. Das war im Kreispokal so, als man in der 118. Minute den Ausgleich gegen Niederpöllnitz schaffte, dann aber im Elfmeterschießen verlor und ausschied. Und das war heute wieder so, als nach einem Blackout von Ziehm, der seinen geschlagenen Torhüter vertreten wollte und folgerichtig Rot sah, den folgenden Handstraßstoß und die 1:0-Führung von BW kassierte. Dabei hatte es unter der guten Leitung von Schiri Linke gar nicht so schlecht für die Gäste begonnen. Niederpöllnitz presste zwar hoch, konnte aber die ersten beiden teils sehr guten Chancen durch Schröder (6.) und vor allem Böhm (8.) nicht verhindern. Erst nach 15 Minuten produzierte Niederpöllnitz den ersten Abschluss (Menzel, Volleyschuss, knapp vorbei), hatte bis dahin Probleme, eine gewisse Griffigkeit in die Aktionen zu bekommen, um daraus Chancen zu entwickeln. Das änderte sich in der 20. Minute, als die bereits durch Ziehm geschilderte Szene kam, den fälltigen Handstrafstoß verwandelte L. Müller sicher. ![]() Lukas Müller verwandelt den Strafstoß - Auftakt für seinen Viererpack. Motor fortan zu Zehnt, aber wie das so ist: Im Unterzahl agierende Mannschaften wollens halt mal richtig wissen. Und so kam Zeulenroda durch Schakau zu einer Großchance (25.), sein Dropkick aus 15 Metern geht jedoch knapp vorbei. Für die Gäste kam es dann jedoch noch dicker, als Mäusebach ausgewechselt werden musste. Der hatte bis dato 16 von 19 Spielen gemacht, hinterließ dann auch gleich eine nicht zu übersehende Lücke. Und die erkannte wohl das Traumduo Niklas Sporer - Lukas Müller. Denn die beiden erzielten in Blaupausen-Gleichförmigkeit die Tore zum 2:0, 3:0 und 4:0 - immer wieder raste Sporer seinen verzweifelt agierenden Gegenspielern davon, passte flach nach innen und Müller erzielte seine Treffer 19 - 22 in der Ligasaison. Außer einem gefährlichen Auftritt der Gäste vor Philipp Müller (60.) und einem Flugkopfball von Dorn (82.) durch Nitsche war das Ding gelaufen. Es fehlte der übliche Auftritt vom Duo Menzel - L.Müller und der kam nach 70 Minuten: Freistoß durch den Kapitän, Kopfball durch Menzel, Tor für Niederpöllnitz. Das Vorhaben, die Einfahrt zur Erfolgsspur wiederzufinden, gelang ergebnistechnisch eindrucksvoll, auch weil Niederpöllnitz endlich einmal zumindest 70 Minuten sehr effizient gespielt hatte. Neben den bereits Genannten L.Müller und N.Sporer, die offensiv herausragten, war es wieder einmal der Abwehr zu verdanken, dass das in den letzten Partien angekratzte Torverhältnis aufpoliert wurde. Das soll nun in der nächsten Woche im Derby bei Weida/Wünschendorf fortgesetzt werden. Meinungen zum Spiel |




















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