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Die Saison für Niederpöllnitz war bisher zäh und sie bleibt es auch. Das 1:5-Debakel gegen den Aufsteiger aus Langenwetzendorf fiel zwar 1 - 2 Tore zu hoch aus, war letztlich aber verdient. Dabei begann alles super und zum Halbzeitstand von 0:0 konnten die Hausherren konstatieren: Das ist kein schlechtes Ergebnis für Niederpöllnitz, weil man mit Herz und Leidenschaft in die Zweikämpfe gegangen war und weitgehend Wetzel und Co. vom eigenen Tor weghalten konnte. Los ging es mit einer mittelgroßen Chance für Menzel, der den Kopfball nicht hundertprozentig drücken kann, Petzold im zweiten Zupacken (10.). Da aber die Gäste durch Karg nach 16 Minuten eine Chance ähnlichen Kalibers hatten, entwickelte sich eine flotte, ansehenswerte Partie. Erstmals schaltete Langenwetzendorf nach 21 Minuten einen Gang hoch, schon lag Wetzel im Strafraum, aber Jubilar Grimm (50. KOL-Einsatz) sah darin nichts Strafwürdiges. Die Gastgeber waren weiter bemüht, so wenig wie möglich auf Engelbrecht zuzulassen, der nach über 2 Jahfren wieder mal im Tor der Ersten stand und dem man in einigen Situationen durchaus die Unsicherheit anmerkte. Bei ekligem Wetter hielten sich die Mannschaften bis zur Pause zurück, hier schaltete Menzel am auffälligsten, da Nobbe im Offensivbemühen. Wie man auch ein Team wie Langenwetzendorf aushebeln kann, zeigte BW nach 47 Minuten. Pass auf Außen, dort flankt N.Sporer flach nach innen und Müller verwandelt kaltschnäuzig. Langenwetzendorf reagierte mit wütenden Angriffen und hatte sehr schnell, zu schnell Erfolg. Nur 2 Minuten später flankt Bordon nach innen und der völlig frei stehende Wetzel kann unbedrängt einköpfen. Der Vorlagengeber war es dann persönlich, der innerhalb von 120 Sekunden das Spiel drehte und auf 1:2 stellte. Was nun kam, war die beste Phase der Niederpöllnitzer, aber gleichzeitig auch die letzte: N. Sporer (2) und Vogel, dazu L. Müller - sie alle hatten die Möglichkeit, mindestens auf 2:2 zu stellen. Da sie das nicht taten oder konnten, war es nun Langenwetzendorf vorbehalten, selbst zuzuschlagen. Und wie. Denn plötzlich verwehrte beim Gastgeber der eine das Nachlaufen, der andere leistete sich einen Fauxpas, der nächste zeigte Unsicherheiten in der Abwehrarbeit und insgesamt ging es kollektiv im rasanten Tempo nach unten. Büttner, Wetzel und Wirth sagten jeweils Dankeschön. Niederpöllnitz muss sich jede Chance hart erarbeiten und kann es sich eigentlich nicht leisten, eine solche Anzahl wie heute nicht reinzutun. Und wenn dann auch noch beim einen oder anderen die Fähigkeiten, oder schlimmer der Wille fehlt, noch am Ruder zu zerren, dann muss man sich nicht wurndern, wenn die Saison zäh wird. Zur Fotogalerie: https://www.fupa.net/photos/sv-blau-weiss-1990-niederpoellnitz-sg-tsv-langenw-hohenleuben-580908 Meinungen zum Spiel |


















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