zurück
|
|
Endspurt um Platz 2 gewonnen Es war ein spannendes Finale zwischen dem BfL Gera und unserer Mannschaft um den Vizemeistertitel. Und es endete mit dem Sieg für BW und dem Lohn für eine über weite Teile sehr gut gespielte Saison. Niederpöllnitz holt zum zweiten Mal in Folge den Vizemeistertitel. Dazu darf man dem gesamten Team gratulieren, denn selbstverständlich ist das keineswegs. Während andere Mannschaften aus einem schier unerschöpflichen Pool von Kickern sich bedienen können (Wismut II 47 Spieler, Zeulenroda 35, ZFC 34, Motor Altenburg 32, Gößnitz 30) - nur um ein paar zu nennen, krauchte Niederpöllnitz besonders in der Endphase der Meisterschaft personell auf der letzten Rille. Die Abgänge von Talevski und Mumini mussten ebenso kompensiert werden, wie die Langzeitverletzung von Köhler oder die an typisch deutschen Bürokratieschranken verhinderte Integration von Woyke. Die Niederpöllnitzer verabschieden die Saison mit dem Vizemeistertitel. Und so kam es auch im letzten Spiel zu etlichen Veränderungen in der Aufstellung: Rahimi, Kolnisko, P. Sporer und Jauch kamen neu in die Mannschaft und ersetzten Ahmadi, Hossaini, Klering und Fritzsche. Bei den Hausherren stand ebenfalls eine veränderte Elf auf dem Platz, die in Rositz ein 3:3 geholt hatte. Mardas, Strobl, Butowski, Schmidt tauchten in der Anfangsaufstellung auf. Allerdings nicht auf den gewohnten Positionen, denn der FSV hatte sich neben Freibier einen besonderen Aufstellungsjux ausgedacht: Vor der Partie wurden die Verantwortlichkeiten gezogen, vom rechten Außenverteidiger bis zum Mittelstürmer. Trainer Beck von Niederpöllnitz konnte sich der allgemeinen Erheiterung nur schwer anschließen, da ein Hauch von "Echter sportlicher Wettkampf ist das dann nicht mehr" über der Aktion schwebte. Die Partie begann wie ein Sprinter, der aus dem Startblock herausschießt und los tobt, als wäre die Ziellinie nur 15 Meter entfernt. Rahimi (2.) und Haubenreißer (4.) hatten gute Möglichkeiten. Der angesprochene Sprinter hatte danach allerdings sein optimistisches Vorhaben, einen neuen Rekord zu erzielen, vollständig eingestellt, die Partie entwickelte sich zum Sommerkick. Die Bestrafung folgte 32 Kilometer südöstlich, denn der VfL lag 1:0 in Führung, Niederpöllnitz hatte seinen 2. Platz noch mehr verloren, als vor der Partie. Innerhalb von 6 Minuten drehten die Gäste aber auf: Zunächst versenkt Menzel den Ball vom Elfmeterpunkt sicher (Vogel war gefoult worden/20.), dann verzieht N. Sporer beim ersten seiner zahlreichen Flankenläufe knapp (25.) und Kapitän Müller bestraft einen kapitalen Bock von Ehrlich im Kasten des FSV mit seinem 29. Saisontreffer. Während Rahimi nach 29 Minuten mit seinem Schlenzer scheitert, gelingt dem ZFC in Gera das 1:1. Niederpöllnitz nun am Ziel seiner Wünsche und Vizemeister. Vorerst. Menzel, besonders aber N. Sporer und Nouri scheitern mit guten und besten Chancen, während der FSV an seinem Aufstellungsjux zu knabbern hatte. Wir konnten leider keine nennenswerte Annäherung an das Müller-Tor notieren. Aus gutem Grund beendeten die Gastgeber auch in der Halbzeit das Experiment ... ... und kamen völlig verändert wieder auf den Platz. Nun zeigte die Mannschaft, warum sie die letzten Spiele so erfolgreich gestalten konnte, drängte Niederpöllnitz in eine Rolle, die den Gästen Probleme bereitete. Und trotz allem hatten sie zunächst durch L.Müller die beste Chance (53.). Erstmals erwähnenswert dann der Durchbruch von Gentzsch, dem P. Sporer mit letztem Einsatz beendet (56.). Und nur eine Minute später verpasst Meewis die scharfe Eingabe von Losaev. Als Sparbrod dann nach 62. Minuten knapp verzieht, musste Niederpöllnitz irgendetwas tun, denn das Reagieren konnte nicht mehr lange gut gehen. Zumal nun in Gera wieder der VfL in Front lag und Niederpöllnitz erneut auf Rang 3 bugsiert hatte. Es folgte die vielleicht spannendste Phase in Meuselwitz, denn beide Mannschaften wollten nun das Tor erzielen. Müller (68.) scheiterte zunächst, während in Gera der ZFC den erneuten Ausgleich geschafft hatte. Niederpöllnitz wieder auf Platz 2. Und erst recht, als der Kapitän der Blau-Weißen die vielleicht gefühlte 30ste Eingabe von Sporer verwerten konnte und die Saison mit 30 Toren abschloss. Hut ab! Und Bierbecher hoch, denn nun war der ZFC beim VfL sogar in Fürung. 10 Minuten vor Schluss benötigten die Geraer noch zwei Tore zur Vizemeisterschaft. Eins schafften sie noch, 3:3-Unentschieden. Eins schafften auch noch die FSVler - 1:3 Heimniederlage. Niederpöllnitz hatte 60 Punkte in der Saison unter Dach und Fach - die hätten im Vorjahr noch zur Meisterschaft gereicht. So aber gilt der Glückwunsch dem ZFC II, der auch in der Landesklasse eine gute Rolle spielen wird. Zur Statistik Meinungen zum Spiel |


















.jpg)

