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Niederpöllnitz bleibt dran am Spitzenreiter Das Gute vornweg: BW konnte auch das zweite Spiel der Rückrunde gewinnen und den Abstand auf Spitzenreiter ZFC II zwischenzeitlich auf 3 Punkte einzuschmelzen. Weiterhin: Mit Pascal Sporer und Chris Blinde kamen zwei erfahrene Akteure nach ihrem Fehlen in Altenburg zurück. Dabei begann die Partie so gar nicht nach dem Geschmack der Fans und sicher auch nicht des Trainerteams. Der Bürgermeister der Großgemeinde Harth-Pöllnitz, die erst kürzlich ihren 30sten Geburtstag feierte, meinte dann irgendwann in der ersten Halbzeit: "Na, was ist denn los, heute? Keine Lust?" Denn: Fast
hatte man den Eindruck, dass BW heute mal so beginnt, wie die anderen
Spiele zuvor die zweite Halbzeit: recht überstürzt, übereifrig bemüht
und fehlerbehaftet. Besonders fielen dabei die ungewöhnlich hohe Anzahl von Fehlpässen durch Poser auf und der sicher nicht freiwillige Verzicht auf die Vorteile von Rakete Niklas Sporer, der zunächst zum Zuschauer degradiert wurde. Und weil das alles so zwischen Fisch und Fleisch angesiedelt war, dachten sich die ambitionierten Gäste: Na, dann haun wir doch mal drauf in persona ihres Kapitäns Dabelstein. Den Dropkick lenkte Philipp Müller mit großer Flugparade zur Ecke (16.). Aber wie das eben so ist: Wenn du oben stehst, dann reicht eben eine Aktion. Und die kam in der 16. Minute, als BW einen Freistoß in der Nähe der Mittellinie bekommt, Poser ihn in den Strafraum zirkelt und Menzel wieder mal am höchsten steigt und einköpft. Es war aber weiterhin eine zähe Angelegenheit für die Hausherren, die dann noch einmal Glück hatten, als Ahmadis Flanke einen seltsam anmutenden Flugverlauf einnahm und sich hinter dem verdutzten Schmitt ins Netz senkte (35.). Eine Minute zuvor hatte Blinde nur die Latte getroffen. Leider half dieser 2-Tore-Vorsprung von BW den Gästen mehr, denn bis zum Halbzeitpfiff bestimmten sie mehr und mehr die Partie. Und erst recht, als Korb den haarsträubenden Fehler von Karacha (viel zu kurzer Rückpass auf Müller) bestrafte (39./2:1). Das
Spiel der Hausherren war in den letzten Minuten in Abgründe
abgeglitten, deren Höhepunkt der Gegentreffer war. Einzelaktionen,
Krampf, Einladungen für einen seine Chance witternden Gegner... Die vorallem Korb, aber auch Köhler nicht nutzen konnten. BW-Fan Bochi meinte dann auch aufatmend: Glück, nur Glück! Wir hätten auch hinten liegen können. Niels Vogel lieferte eine solide Partie, war offensiv aber heute nicht so auffällig. Es musste - wieder mal- eine Steigerung her. Und die gab es durchaus, denn Ahmadi (50.), Menzel (54.) und Blinde (64.) hatten weitere Großchancen, die die Hoffnung keimen ließen, dass es nun aber los geht, dass nun der Gegner eingeschnürt wird. Der half sich mehr und mehr mit unlauteren Mitteln, Schmitt und Kaiser kassierten Gelb, Dabelstein Gelbrot. Und Pascal Sporer erlöste nun endgültig eine BW-Mannschaft, die mit diesem 3:1 den Deckel draufgemacht hatte. Denn Gößnitz verlor mehr und mehr den Faden, gab sich schließlich ganz auf und bejubelte fortan jede erfolgreiche Abwehraktion, weil nach vorn nichts mehr ging. Niederpöllnitz selbst aber schaltete auch einen Gang herunter, wechselte alles ein, was man auf der Bank hatte - Tore gab es keine mehr. Fakt ist: Nächste Woche in Rositz muss man sich auftuende Chancen konsequent nutzen. Viele wird es ohnehin nicht geben. Zur Statistik des Spiels: Meinungen zum Spiel |



















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