Die Spielberichte der Kreisoberliga


FSV Meuselwitz vs. SV Elstertal Bad Köstritz4 - 0
SV 1924 Münchenbernsdorf vs. FSV Gößnitz0 - 5
SV Blau-Weiß Niederpöllnitz vs. FC Altenburg1 - 2
SG Kraftsdorfer SV 03 vs. SV Osterland Lumpzig0 - 0
1. FC Greiz vs. SG SV Schmölln 19131 - 0
SG SV 1876 Gera-Pforten vs. TSV 1880 Rüdersdorf3 - 2
SV Rositz vs. BSG Wismut Gera II2 - 0
SG Hohndorfer SV vs. SV 1879 Ehrenhain II- - -


Kreisoberliga

SV Blau-Weiß Niederpöllnitz vs. FC Altenburg
1 : 2



Der Spagat zwischen Vorhaben und Umsetzung wurde heute sehr deutlich. Zunächst mussten unsere Jungs erneut umgestellt werden. Für Poser (Knie) rückte Hagemann in die Anfangsaufstellung. Und damit waren in der Viererkette mit Blumentritt, Hagemann und Seidel Akteure neben Otto, die eigentlich ihre Leistung Woche für Woche mehr in der Reserve zeigen. Als dann auch noch Linsel ausgetauscht  werden musste und Zipfel für ihn kam, spielte auch der dreifache Torschütze der Vorwoche nicht mehr mit.
Allerdings waren auch die Gäste nicht gerade besstückt, nur ein Wechsler harrte der Dinge. Aber Trainer Köster ist ja ohnehin nicht der Auswechselfreund. Erst wenn das Bein ab ist, dann geht beim "harten Peter" etwas.
Zunächst spielte sich die verbale Musik allerdings am Spielfeldrand ab. Einige Edelfans äußerten lautstark ihr Unverständnis über die Verlegung der Partie auf die ungeliebte Schacke. Und die bekam den Altenburgern besser, als indisponierten Gastgebern, wo besonders die Außenverteidiger, und da Blumentritt mehr als Hagemann, so ihre Problme hatten. Besonders Härteel im Zusammenspiel mit Schmidt machten das Treiben derart verrückt, dass den Feuerwehrleuten Otto und Seidel jede Menge Arbeit übrig blieb, weil sie außen nicht gehalten und innen nicht gestellt werden konnten. Und trotzdem muss BW in Führung gehen: Linsel legt per Kopf ab  auf Müller  und der scheitert am jungen Göschel im Kasten, der fast eine fehlerfreie Partie zeigen konnte, auch weil er kaum gefordert wurde (8.). Ansonsten viel Gebolze im matschiger werdenden Untergrund. Dann der erste erfolgreiche Auftritt des Erfolgsduos Härtel (Blumentritt lässt ihn laufen) und Schmidt (innnen ohne nennenswerte störende Begleitung). Müller beim Flachschuss ohne Chance, wobei die Kabinenanalyse der Hausherren auf klares Abseits deutete, aber auch die Sinnlosigkeit eines Protestes im Nachgang anerkannte. Denn Schiri Lohmann hatte ohnehin ein anderes Fell zu kämmen, und das hieß Peter Köster, mit dem er sich eine fast 2minütige messerscharfe Alphatierdiskussion lieferte. Der FCA iim Folgenden absoluter Herr im Ring, Ph.Müller unter Beschuss, weil es "im Mittelfeld auch keine Zugriff" gab (Poser). Und so wurde es hinten bei BW konfus, im Mittelfeld ideenlos und vorn wirkungslos. Erst nach 30 Minuten lockerte sich die Umschnürung, die Gastgeber kamen wieder mal zu Abschlüssen (Menzel/30.) und L.Müller (31.) - beide in der Kategorie: Na gut, wir zählen das mal. Die Gelegenheiten der Gäste waren da von ganz anderer Kategorie, aber Schmidt und Härtel sündigten. Und so kam es, wie es kommen musste: Müller, in Privatfete mit seinem Spezialfreund Foltin, erläuft den tollen Pass von P.Sporer, tanzt noch eine Runde herum und verlädt den chancenlosen Göschel (41.). Schiri Lohmann schaut wenig später bereits auf die Uhr, die Nachspielzeit ist fast herum, da zappelt der Ball schon wieder im Netz - diesmal im Niederpöllnitzer. Und wieder hat Schmidt zugeschlagen.

Im Durchgang 2 näherte sich die Regenwand aus Westen und brachte Schmuddelwetter zum weiterhin überschaubaren Spiel der Hausherren. Die alles versuchten: Otto nach vorn, Rohde zur Absicherung, Sporer als Unterstützung für Blumentritt, der angeschlagene Linsel raus und Zipfel rein und und und - es nutze alles nichts Denn hinten hatten die Gäste mit Schuster den überragenden Mann, der geschätzte 200 Prozent seiner manchmal nicht vorhandenen Zweikämpfe, sondern nur zu klärender Situationen für sich entschied. Niederpöllnitz kam zu keiner nenenswerten Gelegenheit mehr, wenn man vom Schlenzer Sporers kurz vor Schluss absieht. Altenburg fuhr einen  verdienten Sieg ein, der die Skatstädter auf Rang 2 der Tabelle bugsiert.


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