Die Spielberichte der Kreisoberliga


BSG Wismut Gera II vs. FC Altenburg4 - 3
SV Elstertal Bad Köstritz vs. SG SV Schmölln 19135 - 2
FSV Gößnitz vs. SV Osterland Lumpzig1 - 1
SV Blau-Weiß Niederpöllnitz vs. SG Kraftsdorfer SV 030 - 0
SV 1924 Münchenbernsdorf vs. 1. FC Greiz0 - 1
FSV Meuselwitz vs. SG Hohndorfer SV6 - 0
SG SV 1876 Gera-Pforten vs. SV Rositz1 - 6
TSV 1880 Rüdersdorf vs. SV 1879 Ehrenhain II0 - 3


Kreisoberliga

SV Blau-Weiß Niederpöllnitz vs. SG Kraftsdorfer SV 03
0 : 0



Trauer in Niederpöllnitz, denn vor dem Spiel verabschiedete sich der Verein vom unter der Woche verstorbenen Andreas Hilbert. Die gedrückte Stimmung merkte man dann auch zunächst einmal der Mannschaft an, denn sie brauchte gut und gerne 10 Minuten, ehe sie auch am Spiel teilnahm. Da aber hatte Maisel bereis Schussposition eingenommen, aber Grille konnte noch mit tollem Einsatz klären (4.). Und auch die nächsten Minuten gehörten den Gästen, die ein Einwurffestival starteten, auch immer an die zweiten Bälle kamen und so für Gefahr sorgten. Niederpöllnitz kam in dieser Phase kaum bis gar nicht über die Mittellinie. Nach 11 Minuten dann aber auch Eulitz im Mittelpunkt, die Direktabnahme von Grille faustet er über die Latte. Es war trotz allem bis dato kein Spitzenspiel, denn die Teams spielten diszipliniert sicher und nur kaum zielgerichtet nach vorn. Und da man sich in Chancen nicht austoben konnte, tat man dies erst mal in Zweikämpfen. Lange und Rocktäschel sahen beim KSV Gelb, später Grille und Poser beim SV BW. Es gab aber dennoch drei Großchancen innerhalb von 5 Minuten: Erst ist Schönfeld am langen Pfosten frei. Drüber (37.). Dann hebt Müller den Ball über Eulitz an  den linken Pfosten (39.) und nur wenig später erläuft sich Maisel den schlampig gespielten Pass von Rohde, scheitert aber an Müller im Kasten. Der hält nicht da großartig, sondern hält auch die Granate von Schönfeld aus drei Metern (42./43.). Kraftsdorf hatte zu dieser Zeit die Führung verdient.
Eigentlich hatten in den bisherigen Partien die Niederpöllnitzer immer so mit Ullrichs Attacken zu kämpfen. Bisher war da nichts gekommen - bis zur 53.Minute, als ein gefährlicher Schrägschuss knapp das Ziel verfehlt. Ansonsten verdribbelte sich der schnelle Außen in seinen finalen Aktionen. Die Schlüsselszene dann in der 58. Minute, als Lange brutal beim Schussversuch Müllers drüber hält und ungeschoren bereits vorbelastet und der KSV ohne Elfmeter davon kommt. Dass es Lange dann kurz vor Schluss bei einer vergleichsweise harmlosen Aktion doch noch mit Gelbrot erwischte, war seinem ständigen Betteln um diesen Feldverweis geschuldet. Zu übermotiviert in der Spielweise hatte dann selbst Schiri Höring auf ihn ein Auge geworfen. Es machte dann nicht mehr den Eindruck, als wolle der KSV noch einen Dreier. Hinten wurde nach wie vor solide verteidigt, auch wenn Niederpöllnitz durch Müller (62. und 80.) noch zu Großchancen kam.
Letztlich wohl ein gerechtes Remis, bei dem man sich nicht so richtig festlegen kann: Glas halbvoll oder Glas halbleer?
Das nächste Highlight wartet auf Niederpöllnitz nächste Woche. Da gehts auf den Tempelwald zum 1.FC Greiz.


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