Vorschau auf den 6. Spieltag

Kellerkampf - mehr geht nicht

Pforten empfängt Großenstein. Und obwohl die Saison noch jung ist, geht es da schon um viel.
Das Spitzenspiel des Wochenendes in der KOL findet in Gößnitz statt, wo der Gastgeber als Tabellendritter, den Zweiten SV Roschütz empfängt. Beide mit der gleichen Anzahl von Gegentreffern, beide mit nahezu identischer Anzahl geschossener Tore. Tim Stenzel gegen Marcel Peters. Aber auch auf anderen Plätzen regiert die Spannung!

SG SV Schmölln - 1. FC Greiz (Sa 15:00)
Droht der SG die 50. Niederlage in der Kreisoberliga? Wenn die Hausherren in der Statistik etwas weiter zurück blicken, werden sie mit Genugtuung ferststellen, dass zwischen 1999 und 2003 in der Landesklasse kein Heimspiel der insgesamt fünf gegen Greiz verloren ging. Aber das ist halt schon ein paar Jährchen her. Momentan scheint Greiz in leichter Favoritenstellung zu sein, auch wenn Schmölln zu Hause gute Leistungen abliefert.

Schiedsrichter: Heiko Grimmer

SG Gera-Pforten / Lusaner SC - SSV Großenstein (Sa 15:00)
Der Kampf ganz unten! Der Gastgeber mit einem, die Gäste mit keinem Sieg. Und das soll natürlich abgeändert werden. In den bisherigen Ligen konnten wir kein direktes Aufeinandertreffen feststellen. Auch im Pokal gingen sich beide Mannschaften bisher aus dem Weg. Die Tagesformcheint kann in diesem Duell den Ausschlag  geben, denn ansonsten scheinen die Teams sich auf Augenhöhe zu bewegen. Philipp Kropfelder (GST) steht vor seinem 50. Einsatz.

Schiedsrichter: Güray Günal

BSG Wismut Gera II - SV Osterland Lumpzig (Sa 15:00)
Der Höhenflug des Aufsteigers wurde letzte Woche in Fockendorf jäh und etwas überraschend gestoppt. Nun kommt mit Lumpzig ein Gegner, der auswärts so seine Probleme mit Aufsteigern hat. In Ehrenhain wurde verloren. Trotzdem: Auch in diesem Spiel wird wohl die Tagesform sehr entscheident sein, denn Lumpzig und Wismut haben die gleiche Anzahl von Gegentreffern und spielen gerne auch einmal Wundertüte - im Positiven wie im Negativen. Andreas Kaiser (LPZ) steht vor seinem 100. Einsatz in der KOL.

Schiedsrichter: Daniel Grimm

SG Hohndorfer / Untergr. - SV Eintracht Fockendorf (Sa 15:00)
Es kann schon sein, dass sich der Drittletzte Hohndorf auf seinen Gegner Fockendorf freut, denn zu Hause verlor man gegen diese Mannschaft in 4 Spielen nur einmal. Es kann aber auch sein, dass man mit Sorgen den Sieg der Eintracht gegen den starken Aufsteiger Wismut verfolgt hat. Das Auftaktprogramm der Hohndorfer hatte es allerdings mit Altenburg, Wismut II und Roschütz auch in sich. Nun sollte man beweisen, dass man auch gegen "Gleichgesinnte"  (der Zwölfte spielt beim Vierzehnten) etwas reißen kann. Mathias Falk (HDF) steht vor seinem 100. Einsatz. Trainer Schädlich gar vor seinem 150. Spiel an der Linie.

Schiedsrichter: Michael Förster

FSV Gößnitz - SV Roschütz (Sa 15:00)
Das Spitzenspiel des Spieltages. Und gleichzeitig die Partie, in der Gößnitz an der Ungewissheit der Fans arbeiten kann. Die fragen sich vermutlich jede Woche: Was kann, was wird unsere Mannschaft denn heute bringen? Vor zwei Wochen der Sieg über Greiz, letzte Woche nur ein Unentschieden in Kraftsdorf. Roschütz hingegen mit vollen Segeln Richtung Tabellenspitze. Nur noch ein Punkt fehlt zum Spitzenreiter. Im Vorjahr gab es ein knappes 2:1. Damals Doppeltorschütze: David Helbig. In dieser Saison erst einmal erfolgreich. Steffen Kroll (RSH) steht vor seinem 100. Spiel.

Schiedsrichter: Michael Fritsch

SV Elstertal Bad Köstritz - Kraftsdorfer SV 03 (Sa 15:00)
Auch hier treffen Mannschaften aufeinander, die tabellarisch kuscheln. Bad Köstritz wird hoffnungsvoll auf die Torausbeute der Gäste schauen, die haben nämlich mit erst 3 geschossenen Toren den schlechtesten Wert der Liga vorzuweisen. Und die Heimbilanz der Bierstädter ist makellos: 2 Spiele, 2 Siege. Trainer Böttcher ist ehrgeizig genug, diese Serie auszubauen. Kraftsdorf erst im zweiten Auswärtsspiel, aber auch diese Minibilanz ist jungfräulich rein: 1 Sieg.

Schiedsrichter: Uwe Baumbach

FC Altenburg - SV 1924 Münchenbernsdorf (So 15:00)
Nur noch ein Punkt Vorsprung auf die heranrückende Konkurrenz. Das ist die Bilanz des letzten Wochenendes von Altenburg, als man beim 1:1 in Niederpöllnitz die ersten Punkte liegen lassen musste. Nun geht es gegen Münchenbernsdorf, und das wird ein schwerer Brocken. Die Schorrig-Schützlinge demonstrieren in diesem Jahr eine lange vermisste Qualität und können durchaus für eine Überraschung sorgen. Trainer Peter Köster wird sich etwas einfallen lassen müssen, um sich die Rot-Blauen vom Halse zu halten.

Schiedsrichter: Steven Röhler

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